#fftnbs: Schü_lerinnen schreiben Filmrezensionen

"Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." 
[Edward Josef Snowden]

Von Luca | Betriebslogistik

Sind die Vereinigten Staaten das großartigste Lande der Welt?“ Gleich zwei Mal muss Edward Snowden gespielt von Joseph Gordon-Levitt diese Frage bei Lügendetektortests im Film beantworten und sein „Ja“ wird dabei nicht in Zweifel gezogen. Im Zeitraum vom 1. – 6. Juni 2013 gab der Whistleblower und ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden in einem Hotelzimmer in Hong Kong an die Reporter des Guardians Glenn Greenwald sowie an die Dokumentarfilmerin Laura Poitras alle nötigen Details über die darauf folgende NSA-Affäre.

Snowden gelang es Millionen Dokumente von den Servern der NSA zu entwenden und die streng vertraulichen Informationen über den systematischen Überwachungsskandal von Konzernen wie „Verizon“ öffentlich aufzudecken. Die Bevölkerung musste erfahren, dass ihre vermeintlich anonymen Daten von den mächtigen Konzernen für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Snowden wird nach den Ereignissen schnell zum Spion und Staatsfeind erklärt und von den US-Behörden angeklagt. Nach einer langwierigen Flucht fand er in Russland Asyl. Meiner Meinung nach hat dieser Film die volle Punktezahl verdient da dieser Film den Menschen die Augen öffnet und den einen oder anderen zum Nachdenken bewegt. Aber die wichtigere Frage ist, was hat sich seitdem Verändert?

 

Von Andreas | Betriebslogistik

Snowden muss ich ganz klar sagen, dass ich diesen Film nicht in Punkten bewerten will, denn ich kann den Film auch ehrlich gesagt schlecht mit irgendeinem anderen Spielfilm dieses Jahr vergleichen. Snowden ist kein Film, der zur Unterhaltung da ist, Snowden ist vielmehr wie eine Kolumne in Filmform, bei der das Thema „Film“ eigentlich eine untergeordnete Rolle spielt. Hier steht die Aussage, das Statement und die Information wirklich über absolut allem und genau deshalb vergebe ich hier auch keine Punktwertung, denn ich kann diesen Film einfach nicht wie jeden anderen bewerten, auch wenn Snowden definitiv der wichtigste und beste Film 2016 ist.

Ich fand auch die Dramatische Musik im Film super gut.

Somit würde ich den Film 5 von 5 Sterne geben.

Sorry, Plagiatsverdacht surprise ---> http://www.filmstarts.de/kritiken/229359/userkritiken/neuesten/?page=2

 

Von Christoph | Betriebslogistik

Allgemein

Das Deutsch-Amerikanische Spielfilmdrama das 2016 unter der Regie von Oliver Stone gedreht wurde, erzählt die Geschichte und den Werdegang des US-Amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden. Der Film hatte ein Budget von ca. 40 Million US-Dollar und brachte weltweit nur ca. 37 Million wieder ein.

In Sachen Besetzung verzichtet der Film auf eine teure A-Promi Aufstellung, und neben Namen wie Nicolas Cage (Hank Forrester), Joseph Gordon-Levitt (Edward Snowden) und Shailene Woodley (Lindsey Mills) kennt die Allgemeinheit wahrscheinlich nur die wenigsten.

Film und Regie

Beim Schauen des Films fällt wahrscheinlich als erstes auf, dass die Story in zwei Stränge aufgeteilt wurde. Einmal geht es um die Situation der Snowden sich stellen musste, damit die Informationen überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen kann. Dies dient als sekundärer Handlungsstrang. Am Haupthandlungsstrang werden der Werdegang und wie es überhaupt so weit gekommen ist beschrieben. Dazu gibt es zu sagen, dass der Wechsel zwischen diesen zwei Erzählmethoden, einmal Flashback und einmal Gegenwart, im Film sehr gut funktioniert. Der Zuschauer wird dadurch nicht verwirrt und kann der Handlung sehr gut folgen. Schauspielerisch muss sich der Film auch nicht verstecken, die Schauspieler wurden nicht für Ihre Rollen geboren aber gehen trotzdem gut in Ihnen auf.

Handlung

Wie im vorherigen Punkt schon erwähnt, werden im Film diverse Erlebnisse von Edward Snowden gezeigt und immer wieder ein wenig Hintergrundwissen, was ihn dazu bewegt hat, geschildert. Mit einer Runtime von 135 Minuten finde ich die Handlung gut ausgeschöpft. Allerdings an manchen Stellen auch etwas langatmig. Mit Actionscenen ist der Film verständlicherweise etwas sparsam. An manchen Stellen. Die Spannung wird durch den Film trotzdem gut gehalten.

 

Von Carina | Betriebslogistik

Der Film „Snowden“ zeigt sowohl Originalaufnahmen, aber ist eher wie ein Spielfilm aufgebaut. Im Film gibt es einige Zeitsprünge zwischen seiner Arbeit und dem Zeitpunkt, als er die Informationen über die lückenlose Überwachung an Journalisten weitergegeben hat. Bei den Zeitsprüngen muss man oft kurz überlegen, wann und wo es ist, aber es ist nicht verwirrend.

Der Schauspieler, der Snowden spielt (Joseph Gordon-Levitt) sieht Snowden sehr ähnlich, wenn zwischen Originalaufnahme und Film gewechselt wird, muss man erst einmal überlegen, wer der echte Snowden ist. Die Charaktere im Film sind meiner Meinung gut umgesetzt.

Der Film beinhaltet natürlich nur Bruchteile von dem, was Snowden herausgefunden hat, aber die wesentlichen Informationen sind enthalten. Sicherlich hat man zu der Zeit, zu der der Skandal aufgekommen ist (2013) von der lückenlosen Überwachung gehört und es hat einen erschrocken. Ein Film führt einen die Überwachung besser vor Augen, als ein Zeitungsartikel oder ein Vortrag. Edward Snowden hat sein normales Leben geopfert, um den Leute zu informieren, welch enormes Ausmaß die Überwachung inzwischen angenommen hat. Deswegen droht ihm in den USA wegen Spionage ein Haftbefehl.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

 

Von Bardh | Betriebslogistik

Der Film „Snowden“ beschreibt das Leben von Edward Snowden, ein ehemaliger CIA Mitarbeiter. Der Film startet mit einer guten Spannung, die sich auch über den gesamten Film verteilt. Die Geschichte wurde verständlich aufgebaut, wodurch viele Ereignisse nachvollziehbar waren. Die Schauspieler des Films haben in ihren jeweiligen Rollen im Großen und Ganzen überzeugt. Sowohl humorvolle, als auch dramatische und spannende Szenen, haben die Geschichte authentisch und lebhaft wirken lassen. Ein sehr gut gelungener Punkt, war die Darstellung der Persönlichkeiten der jeweiligen Charaktere, vor allem die von Edward Snowden. Allerdings wurden in manchen Sequenzen Details über das jeweilige Thema entweder übertrieben oder minimal unverständlich formuliert, was aber daran liegen könnte, dass man eben über diese kleinen Details keine Informationen hat und dadurch sie einem eventuell unverständlich erscheinen können. Jedoch hat das wenig bis keinen Ausmaß über die Verständigkeit des Inhaltes des gesamten Films.

Abschließend muss ich gestehen, dass der Film mich positiv überrascht hat, da man berücksichtigen sollte, dass es sich hierbei um eine wahre Begebenheit handelt und somit wenig Freiraum für Fantasie und Realitätsabschweifungen bietet, weshalb ich diesen Film mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

 

Von Josef | Betriebslogistik

Meine Meinung zum Film

Ein sehr gut aufgebauter Film, der mich fesselte, da das Thema sehr interessant und ausführlich aufgegriffen wurde. Regt Gedanken und Überlegungen an und gibt einen Einblick in die Geschehnisse von Edward Snowden. Ich finde, dass die Nebenszenen, die nicht direkt mit dem Geschehen zu tun haben verständlich aber auch erstklassig eingebaut wurden, um die Aufmerksamkeit, welche so ein Film verdient hat zu erhalten. Joseph Leonard Gordon-Levitt war in seiner Rolle als Edward Snowden sehr überzeugend, da er sämtliche Situationen, wie den Epilepsieanfall authentisch darstellte.

Meine Meinung zum Thema

Für andere wird es schlimm sein überwacht zu werden, mir selbst ist es aber gleichgültig, da ich nichts zu verbergen habe bzw. mein Leben ohnehin nicht interessant ist. Alles in allem finde ich dies trotzdem nicht in Ordnung, auch wenn der Gedanke dahinter nicht so verwerflich scheint, wobei dies auch nur meine eigene, eingeschränkte Einschätzung ist. ;3

5 von 5 Sternen gibt’s von mir für diesen Film.

 

Von Metin | Betriebslogistik

Ich fand den Film sehr toll und sehr informativ, was sicher viele Mitmenschen nicht wussten ist sicher das, wir alle rund um die Uhr überwacht werden. Sie wissen ganz genau WO du bist, WAS du machst, sie wissen genau was du denkst. Es ist sicher auch gut das der Staat alles kontrolliert aber wir haben doch alle das Recht auf Privatsphäre. Es ist schon schlimm das sie jederzeit auf unsere Kamera zugreifen können. Man hat schon die Bedenken was die alles von einem wissen.

Es ist gut, dass mal alles aufgedeckt wurde, das ist auch unser gutes Recht. Es ist gut, dass der Film bei der Wachheit bleibt, und nicht alles so fantasiert ist. Es braucht viel Mut das alles alleine in die Tat zu setzen. Er hat auch großen Mut bewiesen das er die SD Karte ohne dass es jemand gemerkt hat rausgeschmuggelt hat. Ich war mir schon klar, dass wir alle unter Kontrolle stehen aber dass wir so sehr kontrolliert werden war mir nicht klar.

 

EXPLIZIT:

Für Interessierte: "Citizenfour" - Die Dokumentation zum Fall "Ed Snowden".

Link zum Filmscore: Nine Inch Nails - Ghosts I - IV


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